In den vergangenen Wochen habe ich zwar viel gelegen, aber nicht sonderlich gut geschlafen, und da fiel mir wieder ein, dass ich als Kind gern ein Kuscheltier gehabt hätte. So ein Wangenschmeichler, dachte ich, täte mir auch jetzt wohl.
Aber tut er das nicht immer? Also fahre ich nach Feierabend zu einem Kaufhaus und schaue mich in der Plüschabteilung um. Monster und Glubschis nehmen einigen Raum ein, aber die Klassiker überwiegen.
Nur leider ruft keines der Tiere „Hier!“, keines wartet darauf, von mir mit nach Hause genommen zu werden. Schade. Ich hole trotzdem ein paar Exemplare aus den Regalen, drehe sie hin und her, lege sie wieder zurück. Es geht etwas grundlegend Beruhigendes von diesen anschmiegsamen Gefährten aus, und so mache ich mich schließlich recht zufrieden auf den Rückweg.
Merkwürdig nur, dass sich etwas beharrlich in meine Armbeuge schmiegt. Es ist ein unglaublich weicher, liegender Bär. Ich weiß gar nicht, wie er da hingekommen ist.
Tja, da werde ich wohl besser noch eben bei der Kasse vorbeigehen.