Schwester T.

Kraft sein. Segen sein.

Lastenträger

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Wenn ich mit der U-Bahn nach Hause fahre, lasse ich beim Einsteigen anderen gern den Vortritt. Komme ich nämlich als Letzte hinein, kann ich mich gegen die Tür lehnen, bis ich wieder aussteigen muss. Alle Stationen dazwischen gehen zur anderen Seite raus.

Manchmal habe ich freie Sicht auf die wechselnden Bahnsteige; etwas Spektakuläres wird mir da im Allgemeinen nicht geboten. Dann aber tritt ein Mann in mein Blickfeld. Er trägt so etwas wie ein Regal unter dem Arm, nur tiefer, bestimmt 50 Zentimeter, es wirkt fast wie ein kleines Gerüst. In den Zwischenräumen steckt allerlei Zeug, das aus Tüten ragt, ein Korb ist auch dabei. Unglaublich, wie er das alles halten kann. Federnden Schrittes erreicht er die Treppe, macht sich an den Aufstieg.