Ich warte vor dem Haus mit den Umkleiden, stehe unter dem Vordach. Auf den Trainingsplätzen des Olympiaparks tummelt sich viel Blau und Weiß, Aufwärmkommandos und letzte Späße unter den Spielern wehen zu mir herüber.
Im Laufe der nächsten halben Stunde sehe ich vier fremde Mannschaften eintreffen, dazu Trainer und noch mehr Blau-Weiße. Jede Menge Bälle werden in Säcken auf die Spielfelder getragen. Hinter dem Zaun stehen etwa 20 schlanke Jugend-E-Roller aufgereiht, sie wirken wie angeleinte Pferde vor einem Saloon. Auch sie warten.
Das Flutlicht flammt auf, die Stimmung ist gut. Auch wenn nur Fußball zu sehen ist, liegt Vielfalt in der Luft. Hier atmet Olympia.