Die BVG bietet Anlass zu vielgestaltigem Kummer, wie fast täglich zu erleben ist. Sie kann aber auch anders.
Schon zum zweiten Mal (von zwei Malen) habe ich dank einer Fahrerin oder eines Fahrers mein in der Bahn stehen gelassenes Hab und Gut vollständig und unbeschädigt zurückerhalten. Beim ersten Mal waren es gerade gekaufte und noch originalverpackte Rollos von Ikea – letzten Donnerstag war es mein Rucksack. O weh. Geld, Ausweise und Handy trage ich zwar am Körper, die waren mir also geblieben, aber Schlüssel und Terminkalender waren bittere Verluste.
Nun denn. Online-Formular ausfüllen und warten – mehr blieb mir nicht zu tun. Und siehe da, schon heute kam die Benachrichtigung, dass ein Fundstück meiner Beschreibung entspricht. Puh, was war ich froh. Und ich konnte sofort kommen. Keine Bearbeitungszeit oder andere Verzögerungen. Alles war wieder gut.
Also, Leute: nicht ärgern, wenn die Bahn „unregelmäßig“ fährt oder ein Gelenkbus als „Schienenersatzverkehr“durch Nebenstraßen mäandert. Einfach mal gedankenverloren aussteigen und etwas zurücklassen. Schon wird man überrascht, denn … genau! Freundlich waren sie auch noch, und zwar alle. Ich schätze, „Weil sie mich lieben“.