Am Fenster sitze ich am liebsten. Dort, wo Arbeitstische aneinandergereiht stehen, mit Holzstühlen, deren Sitzfläche plan ist. Dort, wo der Blick auf die Heilig-Geist-Kirche fällt. Wenn die Sonne tief steht und den monumentalen Backsteinbau mit seiner Kuppel und all den Türmchen geradezu glühen lässt, weiß ich wieder: Hier bin ich richtig.
Heute bin ich nebenan untergekommen, im gemütlichen Teil der Bibliothek zwischen Artothek und Vinyl-Station. Hier scheint mir die Sonne direkt ins Gesicht. Hinter mir weiß ich die Kirche; mit ihrem Glühen wärmt sie mir den Rücken.